Die Matte gibt es in fünf Farben. Bei drei davon liegen zwei kleine Akupressur-Ringe dabei — die Frage, was die sollen, kommt regelmäßig.
Was die Ringe sind
Zwei federnde Metallspiralen, die man über einen Finger schiebt und auf und ab rollt. Sie arbeiten nach demselben Prinzip wie die Matte, nur an einer viel kleineren Fläche: Druck auf viele Punkte gleichzeitig.
Zusammen wiegt das Set mit Ringen 776 Gramm statt 765 — der Unterschied ist buchstäblich zu vernachlässigen.
Wofür sie taugen
Für die Situationen, in denen die Matte nicht geht. Am Schreibtisch zwischen zwei Terminen, im Zug, im Wartezimmer. Man braucht keine Fläche, keine zehn Minuten und muss sich nicht hinlegen.
Wer viel tippt, spürt es an den Händen am deutlichsten.
Wofür sie nicht taugen
Sie sind kein Ersatz für die Matte und auch keine kleinere Version davon. Der Nacken, der untere Rücken, die Schultern — dafür brauchst du die Fläche. Die Ringe sind eine Zugabe, kein zweites Produkt.
Sollte man deswegen die Farbe wechseln?
Nein. Nimm die Farbe, die dir gefällt. Die Matte liegt bei dir zu Hause herum und soll nicht stören — das ist der wichtigere Punkt. Und eine Matte, die man gern liegen lässt, wird benutzt. Eine, die man wegräumt, nicht.
Wenn dir zwei Farben gleich gut gefallen und bei einer Ringe dabei sind: dann nimm die. Aber deswegen eine Farbe wählen, die du eigentlich nicht wolltest, lohnt nicht.
Wie man sie benutzt
Ring auf den Finger schieben, ein paar Mal langsam bis zum Knuckle und zurück rollen, dann den nächsten Finger. Es drückt deutlich, es soll nicht wehtun. Ein paar Sekunden pro Finger reichen.
Am Anfang nicht zu fest zusammendrücken — der Ring macht die Arbeit, nicht dein Griff.